Macarons – Grundrezept

macarons

Sie sehen herrlich lecker aus und schmecken auch so – Macarons das Französische Gebäck das jeden verzückt. Aber es ist gar nicht so schwer zum nachbacken. Heute gibt es von uns das Grundrezept mit dem Ihr die verschiedensten Farben erstellen könnt! Viel Spaß beim Nachbacken!!!

Zutaten für 24 Macarons:

Für die Macarons:

  • 80g fein gemahlene Mandeln
  • 100g Puderzucker
  • 70g Eiweiß
  • 40g feinster Zucker
  • 1 Prise Salz

Für die Füllung verwende ich eine Deutsche Buttercreme die aus Pudding und Butter hergestellt wird. Alternativ könnt Ihr auch eine Ganache verwenden und diese Schaumig aufschlagen. Hier könnt Ihr Euch austoben. Ich habe Sie auch schon nur mit Marmelade gefüllt und das war auch sehr lecker.

Zubereitung:

  1. Mandeln und Puderzucker mischen und am besten zuerst einmal fein häckseln.
  2. Die Masse durch ein Sieb in eine Schüssel geben, sodass keine Stückchen mehr darin sind.
  3. Das Eiweß, welches Ihr am besten schon am Abend vorher von dem Eigelb trennt und dann im Kühlschrank aufbewahrt, in eine Rührschüssel mit einer Prise Salz geben.
  4. Jetzt das Eiweiß mit der Küchenmaschine oder einem Rührgerät schlagen, bis es eine leicht schaumige konsistent hat, noch nicht fest. Dann nach und nach, während ständigem Rühren, den Zucker in einem dünnen Strahl dazu geben. Es sollte dann eine feste Masse entstehen. Wenn Ihr die Schüssel auf den Kopf drehen könnt und der Eischnee bleibt fest, dann ist es richtig!
  5. Für bunte Macarons könnt Ihr jetzt die Lebensmittelfarbe zu dem Eischnee geben. Passt aber auf, dass Ihr nicht zu viel dazu gebt, ansonsten wird die Masse evtl. zu flüssig. Am Besten nehmt Ihr nur ein paar Gramm von dem Pulver oder der Paste. Dann den Eischnee nochmals mit dem Rührgerät rühren bis sich die Farbe vollständig verteilt hat.
  6. Jetzt kommt der schwierigere Teil! Ihr müsst die feine Mandelmasse in zwei Schritten mit einem Teiglöffel vorsichtig unter den Eischnee heben. Am Besten siebt Ihr zuerst eine Hälfte der Mandelmasse auf den Eischnee und hebt diese dann in einer Kreisförmigen bewegung vorsichtig unter. Sobald die ganze Masse untergehoben ist, siebt ihr den Rest in die Schüssel und hebt auch diesen unter.
  7. Ihr müsst die Masse solange vorsichtig mit dem Teiglöffel bearbeiten bis sie eine Konsistent ähnlich wie Honig bekommt.
  8. Jetzt füllt Ihr die Masse in einen Spritzbeutel mit einer Lochtülle. Um den Spritzbeutel einfacher befüllen zu können, nehmt einfach ein hohes Gefäß, stellt den Spritzbeutel hinein und stülpt den oberen Teil der Spritzbeutels über den Rand des Gefäßes.
  9. Jetzt geht es an die Form. Ihr könnt die Macarons entweder auf einem normalen Backpapier backen, auf dem Ihr euch vorher Kreise aufgezeichnet habt oder ihr verwendet eine Silikon-Backmatte speziell für Macarons. Es funktioniert beides.
  10. Nun nehmt Ihr den Spritzbeutel und spritz gleichmäßige Tupfen auf. Am Anfang könnt Ihr Sie ruhig etwas kleiner machen, bis Ihr den dreh raus habt, denn ansonsten kann es passieren, dass Sie mit den anderen zusammen laufen und dann bekommt Ihr keine schöne Form mehr.
  11. Wenn alle Tupfer fertig sind, nehmt Ihr das Blech hoch und klopft von unten etwas dagegen oder schlagt es ein paar mal auf die Arbeitsfläche. So bekommt Ihr die Luft heraus und vermeidet risse.
  12. Nun das ganze so lange ruhen lassen bis sich auf der Oberfläche eine Haut gebildet hat. Dies dauert je nach Luftfeuchtigkeit 25 – 60 Minuten. So bekommen die Macarons nachher Ihr schöne glatte Öberfläche.
  13. Nach der Wartezeit können Sie nun endlich in den Ofen. Ihr sollten den Backofen vorheizen auf 140° Umluft. Nun die Macarons für 14-16 Minuten backen. (Die Backzeit ist etwas abhänging von jedem Ofen, auch das kann erst mit etwas Erfahrung genauer eingeschätzt werden).
  14. Dann das Blech aus dem Ofen nehmen und vollständig auskühlen lassen.
  15. Sobald alles abgekühlt ist, müssten sich die Macarons kinderleicht von dem Backpapier oder der Backunterlagen ablösen lassen. Ein paar reste bleiben jedoch gerne mal kleben das ist nicht schlimm.
  16. Nun müsst Ihr Sie nur noch mit der Füllung eurer Wahl fertigstellen und schön könnt Ihr Sie genießen.
  17. Je nach Art der Füllung gestaltet sich auch die Haltbarkeit. Ein Deutsche Buttercreme hält z.B. 2-3 Tage, eine Ganache würde ich max. 1 Woche verwenden. Natürlich versteht sich das alles im gekühlten Zustand.

Und habt Ihr es schon probiert? Oder habt Ihr Fragen und Anregung? Dann her damit!

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